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Chalkidiki – Urlaub auf Griechenlands Halbinsel

Bei Chalkidiki kommt jeder Strandurlauber ins Schwärmen: kilometerlange Sandstrände, schroffe Klippen und verträumte Buchten. Von der griechischen Halbinsel ragen wiederum drei Halbinseln wie Finger ins Ägäische Meer. Im griechischen Sprachgebrauch wird diese Halbinseln “drei Füße” genannt. In Anlehnung an die griechische Mythologie heißt Chalkidiki auch “Poseidons Dreizack”. Von Westen nach Osten werden die Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos genannt.

Badeurlaub auf Chalkidiki

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Im Westen der griechischen Halbinsel Chalkidiki befinden sich einige herrliche Sandstrände, darunter diese von Nea Irakleia und Nea Kallikratia. Weiter südlich befinden sich die Urlaubsorte Nea Plagia und Flogita mit jeweils einem schönen Sandstrand.

Auf Chalkidiki werden jedes Jahr zahlreiche Strände mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Diese internationale Auszeichnung bekommen besonders saubere und organisatorisch gut aufgestellte Strände.

Die beliebtesten Sandstrände und die meisten Hotelanlagen finden Sie aber auf der westlichen Halbinsel Kassandra. Diese eignet sich hervorragend für einen erholsamen Strandurlaub. Baden Sie an traumhaften, kilometerlangen Sandstränden im türkisfarbenen, sauberen Mittelmeer. Zu den beliebtesten Badeorten gehört Sani mit dem langen Sani Beach.
Weiter südlich locken Possidi, Hanioti und Pefkochori auf Kassandra mit ebenfalls langgezogenen Sandstränden, lebhaften Tavernen und Cafés. Besuchen Sie auch den paradiesische Ort Polichrono an Kassandras Ostküste. Bewaldete Hügel und eine gepflegte Promenade entlang dem weitläufigen Sandstrand dominieren das Ortsbild. Farbeprächtige Blütenteppiche säumen den Strandabschnitt und wirken wie eine heimelige Idylle.

Die Urlaubssaison in Chalkidiki startet im Mai und geht bis Anfang Oktober. Zwischen November und April ist Regenzeit, die Temperaturen sinken aber auch dann selten unter den Gefrierpunkt.

Der größte Ferienort von Kassandra ist Kallithea im Nordosten. Er eignet sich hervorragend für einen erholsamen Badeurlaub, als Ausgangspunkt für Ausflüge und für Aktivurlauber. Bei dem umfangreichen Unterhaltungsprogramm und tollen Wassersportmöglichkeiten finden diese zahlreiche attraktive Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung. Zahlreiche Unterhaltungsangebote sorgen dafür, dass bei Kindern und Jugendlichen keine Langeweile aufkommt.

Sehenswertes auf Kassandra

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Der Ort Nea Potidea bildet das Tor zur Halbinsel Kassandra. Er reicht in seiner Geschichte bis in das Jahr 600 v. Chr. zurück. Reste einer byzantinischen Wehrmauer sind beredtes Zeugnis aus der Zeit der Spätantike. Besonders reizvoll ist die Lage von Nea Potidea an der schmalen Verbindung von Halbinsel zum Festland. Nur einen Kilometer breit ist der Landstreifen und am Nordrand des Ortes verläuft der Kanal von Potidea, der dem Ort das Flair einer Insel verleiht. In der Frühzeit stellte der Kanal für die Küstenschifffahrt eine erhebliche Erleichterung dar. Dank ihm musste die Halbinsel Kassandra nicht umschifft werden. Heute spielt der Kanal eine untergeordnete Rolle und ist vornehmlich für die Fischerboote von Vorteil.

Der Kanal entstand vermutlich bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. und wurde im Laufe der Zeit immer wieder neu ausgehoben.

Weiter südwestlich steht ein historischer Wachturm aus byzantinischer Zeit auf dem Kap von Sani Beach. In der Nähe zeugen Ausgrabungen eines frühchristlicher Friedhof und eines römischen Gutshofes davon, dass Chalkidiki lange Zeit unter römischer Herrschaft war. Später fiel die Halbinsel an das Oströmische Reich, dem späteren byzantinischen Reich. Erst 1913 wurde Chalkidiki nach dem 2. Balkankrieg Teil des griechischen Staates. Eine Hauptsehenswürdigkeit auf Kassandra liegt im Ort Nea Fokea, im Nordosten der Halbinsel. In einer 2.000 Jahre alten mazedonischen Grabkammer versteckt sich eine Höhlenkirche. Der Legende nach soll hier der Apostel Paulus einmal Zuflucht erhalten haben. Dem Wasser, das durch die Decke tropft, sagt man Wunderwirkungen nach.

Aktivurlaub auf Chalkidiki

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Die mittlere Halbinsel Sithonia ist touristisch weniger erschlossen und ein Highlight für Wanderfreunde. Die unberührte Natur von Sithonia ist geprägt von grünen Hügeln mit Pinienwäldern und dem Gebirgszug Itamos. Für einen Badeurlaub ist die Halbinsel aufgrund ihrer malerischen Steilküsten weniger geeignet. Auf Sithonia finden Sie vor allem Ruhe, Erholung und Tavernen mit typischer griechischer Gastfreundschaft. Angesagte Clubs und ausgelassenes Nachtleben bietet Neos Marmaras, als angesagter Mittelpunkt von Sithonia.

Neos Marmaras ist – im Vergleich zum Rest der Halbinsel – sehr touristisch. Wer das nicht mag, sollte seinen Aufenthalt in einem der kleineren Orte planen.

Heimelige, kleine, antike Orte wie Vourvourou, Agios Nikolaos und Nikiti reihen sich an der Ostküste entlang von malerischen Buchten und traumhaften Lagunen. Am Eingang zu Sithonia liegt der Ort Gerakini. Direkt an der Küstenstraße reihen sich einige Hotels, Gaststätten und Tavernen aneinander. Am Strand liegt ein Wassersportzentrum, in dem sich Urlauber Sportgeräte und Surfbretter ausleihen können. Nicht weit entfernt liegt die antike Stadt Olynthos. Ausgrabungen haben ergeben, dass die Stadt im 5. Jahrhundert v. Chr. gegründet worden ist und einstmals 20.000 Einwohner hatte. Ein Gebäude am Rande der Stadt beherbergt das älteste Fußbodenmosaik Griechenland.

Mönchsrepublik auf Chalkidiki

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Die östliche Halbinsel Athos ist weltweit einzigartig. Benannt nach dem gleichnamigen heiligen Berg Athos, der sich 2.033 Meter hoch über der Halbinsel erhebt, ist Athos eine autonome Mönchsrepublik. 20 Klöster liegen über die Halbinsel verstreut und kleben wie kleine Schwalbennester an den Hängen des Gebirges. Der Zutritt ist allerdings nur Pilgern gestattet und traditionell und da die Mönche nach strengen Regeln leben, haben Frauen keinen Zutritt.

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