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Tauchreisen – Ticket in exotische Welten

Fische, Wracks, Korallenriffe: Für Urlaubshighlights unter Wasser reisen Tauchbegeisterte in alle Weltmeere. So locken Veranstalter und Destinationen Anfänger und Könner.

Mondfische, Mantas, Walhaie – immer mehr Urlauber wollen einfach mal abtauchen und sich frei wie die Fische im tiefen Wasser tummeln. Inzwischen bedienen sowohl spezialisierte Reiseanbieter diese Sehnsucht, als auch große Veranstalter. Schließlich reagieren sie auf die Nachfrage nach Tauchreisen. Jüngstes Beispiel: FTI präsentiert in seinen Winterkatalogen erstmals die Tauchreviere und Angebote in Ägypten, Oman und auf den Malediven auf Sonderseiten. Darin erfährt der Kunde, was die Reviere auszeichnet, ob es Wracks gibt und welche Meerestiere der Kunde vermutlich vor die Taucherbrille bekommen wird.

Tauchurlaub in Ägypten

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Die kurze Anreise, der günstige Preis, die bunte Unterwasserwelt – Ägypten gilt als Top-Tauchziel auf der Mittelstrecke. Je weiter südlich, desto besser erhalten sind die Riffe im Roten Meer. Als sehr gut gilt der Zustand der Korallenriffe vor Marsa Alam. Wracktaucher bevorzugen die Region von El Gouna. Als besonders spektakulär gelten die Brother Islands, zu denen Tauchsafaris führen. Aufgrund der meist besten Sichtverhältnisse und Wetterbedingungen, eignet sich das Rote Meer gut für Tauchanfänger. Mit deutschsprachigen Tauchlehrern werben die Magic Life Clubs Sharm el Sheikh und Safaga für ihre vorab buchbaren Tauchpakete. Nicht alle Angebote wie Family Package, Scuba Diver, Open Water Diver oder Unlimited sind später auch vor Ort erhältlich. Alltours verweist ebenfalls auf seine deutschsprachigen Tauchschulen, etwa im Hotel Sunrise Holidays. DER Touristik arbeitet in Ägypten in zwei Club Calimeras ebenfalls eng mit Tauchbasen zusammen, genau wie FTI, die in Ägypten sowie Oman auf die Tauchschulen Extra Divers setzen.

Neues Ziel für Tauchreisen: Der Oman

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Wer Spaß am Tauchen hat, sollte mal einen Blick auf das Sultanat Oman werfen. Empfehlenswert ist das sichere Reiseziel gerade für Anfänger. Muscat und Salala sind einfach zu betauchen. Bei Musandam im Norden könne es hingegen anspruchsvoller werden, mit stärkeren Unterwasserströmungen und längerer Anfahrt per Boot zu den Tauchspots. Doch wie machen sich Ungeübte mit dem Tauchen vertraut? Machen Sie erste Erfahrungen in einem Schnupperkurs, also ein Tauchgang mit Tauchlehrerbegleitung und kurzer Theorie-Einweisung. Hat man Gefallen am Tauchen gefunden, bietet sich der „Open Water Diver“-Kurs an, der mit internationalem Zertifikat abschließt und das Tauchen weltweit ermöglicht. Normalerweise kann man auf jeder Tauchbasis einen Anfängerkurs machen. Fortgeschrittene Taucher setzen ihre Kurse mit dem „Advanced Open Walter Diver“ fort, der spezielle Kenntnisse in verschiedenen Bereichen vermittelt, etwa Nachttauchgang, Tieftauchgang, Navigation, Strömung. Er ist oft Voraussetzung für die Teilnahme an tieferen oder schwierigeren Tauchgängen und für viele Tauchkreuzfahrten.

Tauchkreuzfahrten und Tauchsafaris

tauchreisen-badereisen-taucher-foto-schildkroeteTauchkreuzfahrten sind in der Regel nur etwas für erfahrene Taucher. Die Schiffe können auch weit vom Festland entfernte Reviere mit stärkeren Strömungen ansteuern. Meist geht es zwei bis drei Mal pro Tag in die Tiefe. Ein nennenswertes Angebot an Tauchsafaris bieten Pauschalveranstalter vor allem auf dem Roten Meer sowie bei den Inselgruppen Seychellen und Malediven. Vorteile dieser Urlaubsform: In relativ kurzer Zeit kann ein großes Gebiet abgedeckt werden. Eine ganz andere Region sind die ABC-Inseln in der Karibik, ein „Paradies für Könner“. Auf Bonaire beginnen die tollsten Unterwassergründe direkt an der Küste. Taucher brauchen also weder Boot noch Guide, können ihren Tauchverlauf individuell bestimmen. Eine Unabhängigkeit, die vor allem fortgeschrittene Taucher schätzen.

Beliebte Tauchreviere weltweit

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Kanaren: Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura punkten mit renommierten Tauchschulen, die mit zahlreichen Hotels eng zusammenarbeiten.

Karibik: Auf dem deutschen Markt gut eingeführt, großes Angebot an Tauchschulen bei den Urlaubsresorts. Zu den Top-Revieren zählen Bonaire und Cozumel vor Yucatán/Mexiko.

Indonesien: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, große Artenvielfalt (tolle Korallen zum Beispiel in Nordsulawesi), viele Resorts mit Tauchbasis. Tauchsafaris möglich. Mitreisende Nicht-Taucher finden Abwechslung bei Landausflügen.

Malediven: Sehr arten- und abwechslungsreiche Tauchregion, die meisten Resorts mit eigener Tauchbasis, Tauchsafaris.

Oman: Relativ kurze Anreise, noch eher unbekannte Region mit sehenswerter Unterwasserwelt, gut mit Rundreisen kombinierbar.

Philippinen: Vor Ort preisgünstig, viel Abwechslung durch Kombination mehrerer Inseln.

Rotes Meer: Top-Revier für Anfänger und Könner, Tauchsafaris.

Thailand: Beliebt sind Schnuppertauchkurse, zu den besten Tauchgründen zählen die Similan-Inseln oder Ko Lanta.

Mit Sicherheit schnuppern 

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Auf die Qualität und Seriosität einer Tauchschule kommt es bei jedem Tauchgang an. Deshalb haben Sicherheitsstandards ihren Preis. Bei vielen großen Ferienresorts gehört er fast zum Standard: der Schnuppertauchkurs im Swimmingpool, oft genug sogar kostenlos. Trotzdem sollten die Kunden auf eine gut gewartete Ausrüstung achten, also beispielsweise darauf, wie oft die Pressluftflaschen und Ventile nicht nur überprüft, sondern auch gründlich gereinigt werden. Das könne in der Regel auch der Laie am Zustand des Materials erkennen. Ob Malta oder Malediven, wer Flaschentauchen will, kommt um einen Lehrgang nicht herum, in dem man entsprechende Berechtigungsscheine (Brevet) je nach Schwierigkeitsgrad erhält. Einige Veranstalter bieten solche Kurse als Teil der Buchung an. Wichtig: Die Schule sollte nach einer der international anerkannten Standards ausbilden. Besonders häufig zu finden sind:

PADI: Professional Association of Diving Instructors, seit 1966, mit etwa 5300 Tauchbasen in 183 Ländern die größte kommerzielle Tauchausbildungsorganisation,

SSI: Scuba Schools International, seit 1970, weltweit über 2500 Tauchcenter.

CMAS oder NAUI gehören ebenfalls zu den anerkannten Organisationen. Sie regeln jeweils, welche Inhalte der Kurs enthalten muss. Außerdem wichtig: die Unterrichtssprache. Sie kann beim Veranstalter abgefragt werden.

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