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5 Tipps: ein Strandtag mit Kindern

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Wenn Sie im Familienurlaub mit Ihren Kindern an den Strand fahren, sollten Sie auf ein paar Dinge achten. Wir geben Ihnen 5 Tipps für einen gelungenen Strandtag.

Sonnenschutz nicht vergessen!

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Die Haut von Kindern ist viel dünner als von Erwachsenen und verbrennt schneller. Besonders Babys und Kleinkinder sollten keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Meiden Sie deswegen die starke Sonne zur Mittagszeit und halten Sie sich mit ihren Kindern zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten auf. Nicht jeder Strand verfügt über Sonnenschirme, bzw. können diese in der Hochsaison schon alle vergeben sein.

Wenn Sie sicher gehen möchten, bringen Sie einen eigenen Sonnenschirm oder eine praktische Strandmuschel mit zum Strand. Doch Achtung: Auch im Schatten gibt es gefährliche UV-Strahlungen. Aus diesem Grund sollte ihr Kind nach Möglichkeit langärmelige, aber luftige Kleidung tragen und sorgfältig mit Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 eingecremt werden. Am besten ist es, schon vor dem Strandaufenthalt sich einmal komplett einzucremen und nach jedem Bad im Meer die Anwendung zu wiederholen. Für Babys und Kleinkinder haben sich Mützen mit Ohrenklappen bewährt, die die Kleinen nicht nur vor der Sonne sondern auch Wind schützen.

Am Strand mit Kindern – Spiele am Strand

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Wenn Sie mit Kindern an den Strand fahren, werden Sie diesen nicht ausschließlich mit Rumliegen verbringen können, denn da kommt schnell Langeweile auf. Perfekt um die Kleinen bei Laune zu halten sind Strandspiele. Frisbee und Ballspiele am und im Wasser sorgen für abwechslungsreichen Spielspaß. Bei leichtem Wind bietet es sich für Kleinen an einen Drachen steigen zu lassen. Der Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: das Sandburgbauen. Besonders für viele Väter ist es ein Muss mit ihren Kleinen im Sand zu buddeln. Möglichst groß sollte die Sandburg sein, damit sie die Kinder anschließend mit Muscheln, Steinen und Stöckchen verzieren können. Der Sandstrand ist für Kinder ein wahres Paradies und wie ein unendlich großer Sandkasten. Aus diesem Grund sollten sie auf keinen Fall entsprechendes Sandspielzeug für die Kleinen vergessen. Neben Eimer und Schaufel gehören noch Gießkasse, Sandsieb und Sandförmchen dazu. und einen Drachen steigen lassen

Der Proviant für die Kleinen (und Großen)

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Am Wasser spielen macht hungrig. Falls Sie nicht gerade am Strand Ihres Hotels sind und es in der Nähe kein Strandcafé oder Restaurant gibt, sollten Sie auf jeden Fall genügend Proviant für Ihre Familie denken. Dabei sind bei heißem Wetter leichte Speisen wie kleingeschnittenes Obst und Joghurt bei Kindern besonders beliebt. Fast noch wichtiger als das Essen ist der ausreichende Vorrat an Getränken, um einer Austrocknung vorzubeugen. Für den Transport haben sich die guten, alten Kühlboxen bewährt. Da diese aber leider nicht beim Urlaub in den Koffer passen, gibt es als Alternative weniger sperrige Kühltaschen aus Stoff, die mit einigen Kühl Akkus in jeden Koffer passen und Ihren Strandproviant über mehrere Stunden über kühl halten.

Baden mit Kindern – immer den Überblick behalten

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Auch wenn die Kinder nicht gerade im Wasser plantschen sollten Eltern ihre Kleinen besser nicht aus den Augen lassen. Bei kleinen Kindern reicht schon eine Pfütze oder ein Teich zum Ertrinken. Wenn sie kopfüber reinfallen kann es sehr schnell gefährlich werden. Aber auch größere Kinder und sogar erfahrene Schwimmer können ertrinken. Wer sich nicht ganz sicher ist, sucht sich einen Strand mit einer Badeaufsicht und Rettungsschwimmern. In den meisten touristischen Urlaubszielen sind diese an den Stränden vor Ort und können im Ernstfall Hilfe leisten. Doch Vorsicht: Die Anwesenheit der Lebensretter entbindet nicht von der Aufsichtspflicht und bietet keinen allumfassenden Schutz für Ihre Kinder. Trotz Strandaufsicht also sollten Sie Ihre Kinder am Strand immer im Blick haben.

Badeschuhe ja – Schwimmhilfen nein!

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Am Strand kann es spitze oder scharfkantige Gegenstände wie Steine, Muschelschalen oder gar Scherben geben. In südlichen Meeren können zwischen den Steinen auch mal Seeigel lauern. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Kinder lieber nicht Barfuß an den Strand lassen. Dies gilt auch besonders für Steinküsten oder heiße Tage, an denen der Sand sich so schnell aufheizt, dass man sich die Füße verbrennt. Einen guten Schutz vor Verletzungen bieten Badeschuhe, die auch Aquaschuhe genannt werden. Schwimmflügel und Luftmatratzen sind beliebte Schwimmhilfen für Kinder, allerdings nur für die Nutzung im Hotelpool oder am Badesee geeignet. Auf dem Meer können Kinder bei ablandigem Wind und besonderen Strömungsverhältnissen auf das offene Meer abdriften – und das schneller als man denkt. Aus diesem Grund sind allerlei aufblasbare Schwimm- und Badehilfen am Meer nicht zu empfehlen. Falls Ihre Kinder trotzdem auf Schwimmtiere und Co bestehen, lassen Sie sie nur damit in Ufernähe spielen oder wenn Sie sich gemeinsam ins Wasser gehen.

 

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