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Afrika hautnah mit Camps und Lodges

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Wer im südlichen Afrika der Natur und der faszinierenden Tierwelt ganz nah sein will, entscheidet sich für eine LODGE oder ein RESTCAMP. Gut für die Reiselustigen: Das Angebot wird immer größer, auch im Mittelklassesegment.

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Noch wird gearbeitet im Hoanib Skeleton Coast Camp im Nordwesten Namibias. Ende des Jahres soll die Anlage von Wilderness Safaris mit acht Luxuszelten – darunter eines für Familien – geöffnet werden. Eigentlich sollte die Lodge in der kargen Landschaft des Kaokoveld bereits diesen Sommer fertig werden, doch Bauverzögerungen gibt es eben nicht nur hierzulande – wenn auch in anderer Dimension. Ins Gewicht fällt die verspätete Eröffnung für Reisende nicht. Schließlich ist die Auswahl an Unterkünften im südlichen Afrika groß. Insbesondere in Südafrika, dem touristischen Schwergewicht der Region, hat der Reisende mittlerweile fast die Qual der Wahl, so stark hat das Hotelangebot in den vergangenen Jahren zugenommen.

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Zu den kürzlich eröffneten Camps zählt Little Tubu, ebenfalls von Wilderness. Die Lodge im Okawango-Delta in Botswana besteht lediglich aus drei Zelten und bietet Platz für maximal sechs Personen. Viel individueller lässt sich ein Afrika-Urlaub kaum verbringen. Trotz der überschaubaren Größe muss der Gast mitten im Busch nicht auf Komfort verzichten. So verfügt jedes Zelt über ein voll ausgestattetes Badezimmer und auch die sonstige Einrichtung ist überaus hochwertig. Wer eine Abkühlung benötigt, springt einfach in den kleinen zum Camp gehörenden Pool. Relativ neu am Markt ist auch das Sango Safari Camp, ebenfalls im Okawango-Delta gelegen, sowie die Nkasa Lupula Lodge im touristisch noch vergleichsweise wenig erschlossenen Caprivi-Zipfel von Namibia. Beide Anlagen finden sich unter anderem im Angebot von Afrika-Spezialist Abendsonne Afrika. Noch in diesem Jahr sollen außerdem die Lodges Rooiput’s (elf luxuriöse, strohgedeckte Chalets) und Polentswa (sechs Luxuszelte) erstmals Touristen empfangen. Beide Camps des Betreibers Ta Shebube liegen im Kgalagadi Transfrontier Park. Das bisher eher bei Afrika-Liebhabern bekannte Naturschutzgebiet in der Kalahari-Wüste verbindet Südafrika mit dem Nachbarland Botswana.

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Nicht nur Luxus-Lodges
Auch wenn viele der neuen und bestehenden Anlagen im Luxussegment angesiedelt sind, gibt es mittlerweile auch für kleineres Geld ein breites Angebot, wie die Kataloge von Dertour, Meier’s Weltreisen, TUI oder auch FTI zeigen. Gerade in Südafrika gibt es unzählige Camps in der Mittelklasse, ebenso in Namibia. Urlauber finden auch im preislichen Mittelfeld einzigartige Angebote. Als Beispiel: das Mowani Mountain Camp im Damaraland in Namibia oder die Camps von Remote Africa in Sambia. Auch die Cheeta Plains Lodge im Nordwesten des Sabi Sands Game Reserve am Rande des südafrikanischen Krüger-Nationalparks – unter anderem bei Dertour und FTI im Portfolio – dürfte dazugehören. Wer vielleicht schon in Südafrika, Namibia oder Botswana gewesen ist, der sollte eine Reise nach Simbabwe ausprobieren. Hier sind die staatlichen Rastlager im Hwange-Nationalpark und Mana Pools zu empfehlen. Sie versprühen zwar den Charme der 70er-Jahre und erinnerten an eine Safari vergangener Tage – das kann auch ein Erlebnis sein.

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