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Bangkok – Eine Stadt hebt ab

Jenseits der reich verzierten Tempel und prunkvollen Königspaläste hat sich Thailands Hauptstadt Bangkok zu einem trendigen Städtereisenziel entwickelt.

Bangkok – Eine Stadt hebt ab

Einfach mal auf die Welt herabschauen, mit einem kühlen Drink in der Hand und einem leichtem Windhauch in den Haaren. In Bangkok liegen diese Freuden oft nur einen Knopfdruck und wenige Sekunden entfernt. Immer mehr Hotels öffnen ihre Dächer für Gäste, die per Lift nonstop hinauftransportiert werden. Rooftop-Bars sind der Renner und der ideale Platz, um einen entspannten Abend nach einem anstrengenden Sightseeing- oder Shoppingtag einzuläuten.

Bars mit Aussicht

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Zum Sonnenuntergang, spätestens gegen 18 Uhr, füllen sich die Tresen unterm freien Himmel. Einige der Bars spielten bereits eine Rolle als Drehort in amerikanischen Blockbuster-Filmen. Auf jeden Fall sind die Adressen ein heißer Tipp für alle Bangkok-Urlauber.

Als Erste entdeckte das Management der Banyan Tree Hotels die Marktlücke. Das Restaurant Vertigo und die benachbarte Moon Bar im 61. Stock des zentral gelegenen Hauses an der South Sathon Road eröffneten im Januar 2002. Beide finden seitdem zahlreiche Nachahmer. Rekordverdächtig ist dabei nur einer: die Sky Bar im The Dome des Lebua Hotel. Sie liegt in der 63. Etage und gilt als höchste Bar der Welt unter freiem Himmel. Genauso spektakulär ist der Blick im Restaurant daneben. Das Sirocco dürfte Filmfreunden von Hangover II bekannt vorkommen. Aber auch wenn die Bars ein paar Stockwerke niedriger liegen, gehört ihr Besuch zu den Höhepunkten eines Bangkok-Aufenthalts. Im 55. Stockwerk und bei einem 360-Grad-Blick lassen sich leckere Cocktails im Red Sky schlürfen. Die Bar hoch über den Shopping Malls am Siam Square gehört zum Fünf-Sterne-Hotel Centara Grand Central World. Weitere Bars liegen bereits etliche Meter tiefer, so auf der 38. und 39. Etage des Continent Hotel im Sukhumvit-Viertel die neu eröffnete Axis & Spin Bar. Im 32. Stock des Hotel Frazer Suites an der Ausgehmeile Sukhumvit Soi residiert die Bar Above Eleven und in der 25. Etage des Designhotels Siam Siam die Bar The Roof.

Außenbezirke Bangkoks als geübter Radfahrer erleben

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Genauso trendig und zunehmend beliebt bei deutschen Urlaubern sind Radtouren durch die Außenbezirke Bangkoks. Buchbar sind solche Touren über verschiedene Reiseveranstalter auch im Voraus. Die aktiven Städtetouristen stürzen sich dabei nicht in das dichte Getümmel der Innenstadt, sondern werden auf guten und robusten Fahrrädern durch kleine Gassen, dörfliche Gebiete und landwirtschaftlich genutzte Regionen geleitet. Allerdings sind solche Touren nur etwas für geübte Radfahrer. Das hat weniger mit dem ungewohnten Linksverkehr zu tun als mit den mitunter sehr schmalen Wegen und Stegen, die ohne Geländer oder andere Sicherheitsvorkehrungen direkt an Wasserkanälen entlangführen.

Besonders ist, dass man tiefe Einblicke in das Alltagsleben der Bevölkerung bekommt. Dort werden Sie eingeladen, in fremde Kochtöpfe zu gucken, und erleben die natürliche Freundlichkeit der Menschen hautnah. Scheu vor oder Ablehnung gegen die seltsamen Langnasen, die freiwillig und trotz Hitze durch die Dörfer radeln, ist nicht zu spüren. Besuche in Tempeln und Pausen unter Schatten spendenden Bäumen bauen die Englisch sprechenden Führer der Touren auch noch ein. Meist gehört auch noch eine Tour im Longtail-Boot quer über den breiten Fluss Chao Phraya dazu, der Lebensader der Stadt. Auch die Tourism Authority of Thailand (TAT) hat inzwischen erkannt, dass man internationalen Urlaubern mehr bieten kann als Tempelbesuche und traditionelle Tanzdarbietungen. Am Rande der Messe „Bangkok Bike 2013“ Anfang Mai sprach die TAT von rund 260.000 einheimischen und touristischen Radfahrern.  Durc h die Zusammenarbeit mit touristischen Anbietern, Ausbau der Infrastruktur und Marketing-Maßnahmen soll diese Zahl um 20 Prozent steigen.

Auf Schwankenden Planken

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Neben Fahrrädern sind Boote ein bei Touristen ebenfalls beliebtes Fortbewegungsmittel durch Bangkok. Wie Linienbusse kreuzen die Personenfähren über den Fluss. Durch die verwinkelten Wasserstraßen, die sogenannten Klongs, sausen vor allem die laut knatternden, schmalen Langschwanzboote. Sie starten etwa ab dem Tha Chang Pier nahe dem Königspalast oder dem Tha Tian Pier beim Tempel Wat Pho. Auch Hotels haben diesen Markt entdeckt und bieten, wie das Antantara Riverside Resort, mehrstündige Klong-Touren. Und danach ist wieder Zeit für einen entspannten Drink in einer der Rooftop-Bars, um Abstand vom geschäftigen Gewusel der Trendmetropole zu gewinnen.

Bangkok ist die weltweite Nummer 2
22,5 Millionen internationale Besucher verbrachten 2018 mindestens eine Nacht in Bangkok. Nur Hongkong hatte mehr Besucher. Übrigens: Unter den Top 10 der weltweit meistbesuchten Städte sind nur zwei europäische Metropolen: London (Platz 3) und Paris (Platz 6).

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