Städtereisen in Europa - Stockholm

Städtereisen Europa – Insidertipps

Beliebte Sehenswürdigkeiten haben oft eines gemeinsam: Sie sind hoffnungslos überlaufen und ihr Eintritt ist teuer. Häufig gibt es aber gute Alternativen. Wir haben für Ihre nächste Städtereise in Europa Insidertipps gesammelt.

Stockholm: Statt Taxis lieber radeln

Mit dem Taxi fahren kann in einer Stadt, die einem unbekannt ist, ein praktisches Verkehrsmittel sein. In Stockholm kann dies allerdings auch zu einem Ärgernis werden. Es gibt viele Taxiunternehmen, die augenscheinlich alle gleich aussehen. Ein „echtes“ Taxi ist an dem gelben, statt weißen, Nummernschild zu erkennen. Die Taxis mit dem weißen Nummernschild nehmen horrende Preise, beispielsweise zahlt man für zwei/drei Kilometer rund 35 Euro. Die Preise der „echten“ Taxis sind etwas moderater. Der Preis muss auf dem Seitenfenster angeschlagen sein.

Unser Insidertipp: Unkomplizierter, günstiger, teil schneller und schöner als Taxi fahren ist es – sofern man nicht viel Gepäck dabei hat – sich ein City-Bike auszuleihen. Die Radstationen sind überall in Stockholm zu finden. Das System ist relativ einfach: Man erwirbt in einem der vielen Seven-Eleven-Supermärkte eine Dreitageskarte und ist berechtigt das Rad für drei Stunden zu behalten. Eine App verrät einem, ob es an den Stationen in der Nähe gerade Räder gibt.

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Mallorca: In die Höhle

Die „Cuevas del Drach“, gern auch „Drachenhöhlen“ genannt, befinden sich bei Porto Cristo, an der Ostküste Mallorcas. Sie zählen zu den wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten der Insel. Davon zeugen auch die  Warteschlangen an den Kassen. Auf Bewertungsportalen werden oft die „saftigen Preise“, die Menschenmassen und das „kitschige Konzert“ bemängelt. Die Bootsfahrt über den unterirdischen See am Ende ist nach halbstündiger Wartezeit „eine Enttäuschung“. Fotografieren dürfe man auch nicht.

Unser Insidertipp: Ebenfalls bei Porto Cristo (von Manacor kommend vor dem Küstenort) gibt es ein weiteres Tropfsteinhöhlensystem, die „Cuevas del Hams“, mit Stalagmiten, Stalaktiten und einem unterirdischem See. Vor allem am Wochenende, steht man kaum an. Zwar sind auch hier die Preise nicht minimal, aber wer nach einem Discount fragt, erhält einige Euro Rabatt. Fotografieren ist erlaubt (ohne Stativ, ohne Blitz).

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Venedig: Die Gondeln anderen überlassen

Mit einer Gondel zu fahren, gehört zum Programm eines Venedig-Touristen. Doch eine Gondelfahrt ist mit mindestens 80 Euro teuer. Je nach Gondel, Saison, Zeit und Dauer der Fahrt können es auch schnell einige Hundert Euro werden.

Unser Insidertipp: Nutzen Sie statt der romantischen Gondel ein Linienboot, welches auch von den Einheimischen genutzt wird. Für eine häufige Nutzung lohnt sich auch eine Tageskarte für die Linienboote, die sogenannte Vaporetto-Karte. Soll es dennoch eine Gondel sein, teilen Sie sie sich nach Möglichkeit, denn bis zu sechs Personen finden in einer Gondel Platz. Versuchen Sie die Hauptsaison sowie Nachtfahrten zu vermeiden, denn die sind besonders teuer.

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