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Städtereisen: Unsere Insidertipps

Beliebte Sehenswürdigkeiten in den Metropolen dieser Welt haben oft eines gemeinsam: Sie sind hoffnungslos überlaufen und ihr Eintritt ist teuer. Häufig gibt es aber gute Alternativen. Für Ihre nächste Städtereise haben wir die besten Städtereisen Insidertipps weltweit gesammelt.

Singapur: Wolkenkratzer statt Riesenrad

Der Singapore Flyer bringt seine Besucher bis auf die Höhe eines 42-stöckiges Hochhauses. Das Riesenrad (150 Meter Durchmesser) an der Raffles Avenue/Marina Bay gewährt grandiose Blicke auf Singapur. 33 Singapur-Dollar (etwa 20 Euro) für etwa 30 Minuten “Flugzeit” sind verhältnismäßig preisintensiv. Um zusätzlich langes Anstehen zu vermeiden, löst man ein “Express Boarding”-Ticket, das allerdings schlägt mit rund 32 Euro zu Buche.

Unser Städtereisen Insidertipp: Das “Swissôtel The Stamford” ist 226 Meter hoch und mit 73 Stockwerken das höchste Hotel Südostasiens. Von der “City Space Bar” in der 70. Etage des Wolkenkratzers hat man einen einzigartigen Ausblick. Wer noch tanzen möchte: Die “New Asia Bar” im 71. Stockwerk hat wochentags bis 2 Uhr morgens geöffnet und am Wochenende sogar bis 4 Uhr. Bis 20 bzw. 21 Uhr zahlt man moderate Preise für einen Cocktail (knapp 9 Euro). Am späteren Abend steigen diese dann zwar an, aber man darf deutlich länger verweilen als im Riesenrad. Der absolute Höhepunkt im Swissôtel: Einmal im Monat findet auf dem Dach des Hotels eine “Helipad-Party” statt.

Los Angeles: Essen auf Rädern

Zu fast jeder Tageszeit stehen Fast-Food-Freunde am “Pink’s” Schlange. Der Hot-Dog-Imbiss in Los Angeles in der La Brea Avenue ist legendär. Auch wenn es den Wurstbrötchengenuss in verschiedenen Varianten gibt, teils versehen mit lustigen Namen wie “Herr der Ringe” (Extraportion Zwiebelringe), bleiben die Grundkomponenten konstant. Auch die Warteschlangen vor dem Tresen ist außergewöhnlich lang.

Unser Städtereisen Insidertipp: Probieren Sie die Speisen der Food-Trucks. Das sind fahrbare Imbisse, in denen Köche hochwertige meist neuartige Speisekreationen wie Burritos koreanischer Art im Wagen frisch zubereiten. Über Twitter (twitter.com/findfoodtrucks‎) lässt sich bequem herausfinden, wo in Los Angeles der nächste Food Truck Halt gemacht hat.

Rio: Ohne Dauerstau durch die Stadt

In Rio de Janeiro steht man immer im Stau! Taxis sind teure Touristenfallen, der öffentliche Nahverkehr ist ein einziges Chaos, da Rio eine Autofahrerstadt ist.

Unser Städtereisen Insidertipp: Radeln. Immer mehr Radwege vom Zentrum und entlang der Strände Copacabana und Ipanema! Es gibt seit 2011 einen städtischen Radverleih “Bike Rio”, der ständig ausgebaut wird. Inzwischen existieren 60 Radstationen, 600 orangefarbene “Samba”-Räder, die per Handy gebucht werden und über Kreditkarte bezahlt werden. Kosten: etwa 1,60 Euro pro Tag. Die Fahrräder muss man auch nicht am gleichen Stand zurückgeben. Sonntags wird die Strandpromenade (Avenida Atlantico) an der Copacabana für Autos gesperrt, was das Radeln erleichtert.

Marokko: Steine im Honigtopf

Es ist schön, im Urlaub lokale Lebensmittel zu kaufen und den Liebsten zu Hause mitzubringen. Besonders wenn es ein heimisches Produkt wie Honig ist. Nach Ankunft in Fes geht es mit einem Taxi zum beliebten Touristenziel Ifrane. Auf der Wegstrecke am Straßenrand das unwiderstehliche Angebot: Ein 5-Kilo-Eimer Honig für umgerechnet 5 Euro. Billig, verführerisch – und man tut einem örtlichen Imker etwas Gutes. Doch weit gefehlt! Im undurchsichtigen Eimer liegen unter einer dünnen Honigschicht oft Steine.

Unser Städtereisen Insidertipp: Wirklich authentisch ist es in Fes, im Gassengewirr des Souks, der zugleich sehr sehenswert ist. Wenn Sie Honig sehen, lassen Sie sich ihn zeigen und am besten probieren Sie. Dann handeln Sie den Preis um die Hälfte runter und alle sind glücklich.

USA: Ausblick über New York

Der Besuch einer Aussichtsterrasse gehört zum Pflichtprogramm eines Städtereisenden. In New York gibt es zwei kostenpflichtige Panoramablicke. Der Klassiker ist das Empire State Building und die vor acht Jahren wiedereröffnete Aussichtsplattform Top of the Rock des Rockefeller Center. Beide sind touristischen Hotspots, überlaufen und mit 27 US-Dollar auch teuer.

Unser Städtereisen Insidertipp: Die Roosevelt Island Tram verbindet über den East River hinweg Roosevelt Island und Manhattan und bietet in der komplett verglasten Kabine für den Preis von 2,50 US-Dollar beste Aussichten auf Uptown, Downtown and Midtown.

Manhattan: Fähre mit Blick auf Lady Liberty

Seit mehr als 125 Jahren ist die Freiheitsstatue das Wahrzeichen New Yorks. Seit dem Nationalfeiertag im Juli 2013 kann man die vom Hurrikan “Sandy” (Oktober 2012) beschädigte Freiheitsstatue wieder besuchen. Ein Blick von der Krone gilt für viele als Höhepunkt eines New-York-Besuches. Allerdings gibt es die Tickets nur bei einem Anbieter, sie kosten 20 Dollar (plus 2 Dollar für einen Aufbewahrungsspind) und sind auf Monate im Voraus ausgebucht. Verzichtet man auf den Aufstieg zur Krone und will nur zur Statue/Sockel/Museum, muss man mitunter lange Wartezeiten in Kauf nehmen – zwei Sicherheitskontrollen sind obligatorisch.

Unser Städtereisen Insidertipp: Man fährt mit einer der vielen Fähren, die die Freiheitsstatue passieren, aber nicht anlegen. “The Staten Island Ferry” mit 109 täglichen Fahrten ist sogar kostenlos und weitaus authentischer. Den Blick von der Krone oder sogar live von der Fackel der Freiheitsstatue kann man dann auf Webcams verfolgen.

Malaysia: Horrortrip mit Minibus oder sanfter Reisekomfort

Sie haben Platz für knapp 6 Gäste, in den meisten Fällen weder Anschnallgurte noch erkennbare Stoßdämpfer und über die Fahrtüchtigkeit der Jungs am Steuer kann man streiten. Eine Fahrt im Überlandbus auf der malaiischen Halbinsel kann schnell zum Horrortrip werden. Die „Touri-Schleudern“ rasen mit 150 km/h auf Holperpisten Richtung Ziel.

Unser Städtereisen Insidertipp: Sanfter, spektakulärer und noch dazu deutlich günstiger legt man lange Strecken in Malaysia mit dem Zug zurück. Von Kota Bharu an der Nordspitze bis nach Singapur im Süden fährt der sogenannte “Jungle Railway” der Zuggesellschaft KTM. Das Safari-Erlebnis ist inkludiert. Für die Schienen wurde auf langen Abschnitten extra eine Schneise in den Dschungel geschlagen, vom Platz oder der Schlafkoje aus kann man die Affen im Urwald beim Spielen beobachten.

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